Ratgeber für Logistikunternehmen
Energie- und Ladeinfrastruktur für Logistikstandorte
Wie Ladeinfrastruktur, Photovoltaik, Batteriespeicher und Energiemanagement zu einem leistungsfähigen Gesamtsystem für elektrische Fuhrparks werden.
Für einen wirtschaftlich nutzbaren elektrischen Fuhrpark sollten Ladepunkte, Standzeiten, Netzanschluss und betriebliche Abläufe gemeinsam geplant werden. Photovoltaik, Batteriespeicher sowie Energie- und Lastmanagement können das System sinnvoll ergänzen.
Vier Bausteine, ein System
Was ein Logistikstandort wirklich braucht
Die passende Lösung entsteht nicht aus einem Einzelprodukt, sondern aus dem abgestimmten Zusammenspiel von Laden, Erzeugen, Speichern und Steuern.
Ladeinfrastruktur
AC- und DC-Ladepunkte werden passend zu Fahrzeugtypen, Standzeiten, täglicher Fahrleistung und verfügbarer Anschlussleistung ausgewählt.
Ladetechnik vergleichenPhotovoltaik
Große Dachflächen können Solarstrom für Gebäude, Ladepunkte und weitere Verbraucher am Standort bereitstellen.
Energiefluss ansehenBatteriespeicher
Speicher stellen erzeugte Energie zeitversetzt bereit und können dabei helfen, Lastspitzen am Standort abzufedern.
Zusammenspiel verstehenEnergiemanagement
Ein Energiemanagementsystem macht Energieflüsse transparent und stimmt Erzeugung, Speicherung und Verbrauch aufeinander ab.
Steuerung entdeckenLastmanagement
Die verfügbare Anschlussleistung wird bedarfsgerecht auf mehrere Ladepunkte verteilt und der Netzanschluss besser ausgelastet.
Unterschiede nachlesenBetriebsabläufe
Ladefenster und Leistungsbedarf werden aus den realen Routen, Standzeiten und Prioritäten der Fahrzeugflotte abgeleitet.
Planungsschritte ansehen
Energie intelligent nutzen
So greifen die Komponenten ineinander
Solarstrom kann direkt genutzt, in einem Batteriespeicher zwischengespeichert oder über die Ladeinfrastruktur an Fahrzeuge verteilt werden. Das Energiemanagement behält die Energieflüsse im Blick; das Lastmanagement steuert die verfügbare Leistung an den Ladepunkten.
- Eigenen Solarstrom am Standort einbinden
- Verbrauch und Erzeugung transparent machen
- Verfügbare Anschlussleistung gezielt verteilen
- Prioritäten verschiedener Fahrzeuge berücksichtigen
Orientierung bei der Auswahl
AC, DC oder HPC: Was passt zum Einsatz?
Entscheidend sind nicht nur Kilowatt, sondern vor allem Standzeit, Fahrprofil, Fahrzeugtyp und die verfügbare Leistung am Standort.
| Ladetechnik | Typischer Einsatz | Passt besonders, wenn … | Planungsfokus |
|---|---|---|---|
| AC-Laden | Längere Standzeiten | Fahrzeuge regelmäßig über mehrere Stunden stehen. | Anzahl Ladepunkte, Standzeit, gleichzeitiger Bedarf |
| DC-Laden | Kürzere Ladefenster | Fahrzeuge schneller wieder einsatzbereit sein müssen. | Leistungsbedarf, Netzanschluss, Fahrzeugkompatibilität |
| HPC-Laden | Sehr kurze, leistungsintensive Ladefenster | Fahrprofil und Fahrzeuge eine besonders hohe Ladeleistung erfordern. | Netzleistung, Spitzenlast, Kühlung und Standortlayout |
Hinweis: Die konkrete Auslegung sollte immer anhand der technischen und betrieblichen Gegebenheiten des Standorts erfolgen.
Passende Entratek Lösungen
Technik für Lade- und Energiemanagement
Eine Auswahl von Lösungen, die für Logistikprojekte je nach Anforderung kombiniert werden können.
Von der Planung bis zum Betrieb
In sechs Schritten zur passenden Lösung
Eine belastbare Planung berücksichtigt Standort, Energiebedarf und Fahrzeugflotte von Beginn an gemeinsam.
Bedarf analysieren
Flotte, Standzeiten, Routen, Ladefenster und Prioritäten erfassen.
Standort prüfen
Netzanschluss, Flächen, Wegeführung und mögliche PV-Dachflächen betrachten.
System auslegen
Ladepunkte sowie Energie- und Lastmanagement passend dimensionieren.
PV & Speicher einbinden
Erzeugung, Speicherung und Verbrauch zu einem Gesamtsystem verbinden.
Technisch umsetzen
Installation, Anbindung und Inbetriebnahme der Komponenten koordinieren.
Betrieb begleiten
Service und Wartung für einen zuverlässigen Anlagenbetrieb berücksichtigen.
Häufige Fragen
Energielösungen für Logistikstandorte
Die wichtigsten Antworten kompakt zusammengefasst.
Welche Ladeinfrastruktur eignet sich für Logistikstandorte?
Das hängt von Fahrzeugflotte, Standzeiten, täglicher Fahrleistung und verfügbarer Anschlussleistung ab. Für längere Standzeiten können AC-Ladelösungen geeignet sein, während DC- und HPC-Lösungen für kürzere Ladefenster infrage kommen.
Wie kann Lastmanagement an einem Logistikstandort helfen?
Lastmanagement verteilt die verfügbare Anschlussleistung bedarfsgerecht auf mehrere Ladepunkte. Dadurch lässt sich die vorhandene Infrastruktur besser nutzen und die gleichzeitige Belastung des Netzanschlusses steuern.
Wie lassen sich Photovoltaik und Ladeinfrastruktur kombinieren?
Solarstrom kann direkt für Gebäude, Ladepunkte und weitere Verbraucher am Standort genutzt werden. In Verbindung mit Batteriespeicher und Energiemanagement lassen sich Erzeugung, Speicherung und Verbrauch besser aufeinander abstimmen.
Welche Rolle spielen Batteriespeicher bei Ladeinfrastruktur?
Batteriespeicher können Energie zeitversetzt bereitstellen und dabei helfen, Lastspitzen abzufedern. Ob und in welcher Größe ein Speicher sinnvoll ist, hängt vom Standort, Energiebedarf und Nutzungskonzept ab.
Was ist der Unterschied zwischen Lastmanagement und Energiemanagement?
Lastmanagement konzentriert sich auf die Verteilung verfügbarer Leistung, zum Beispiel auf mehrere Ladepunkte. Energiemanagement betrachtet darüber hinaus weitere Energieflüsse wie Photovoltaik, Batteriespeicher und zusätzliche Verbraucher am Standort.
Unterstützt Entratek bei der Planung von Logistikprojekten?
Entratek unterstützt Unternehmen bei der Planung und Umsetzung von Lösungen rund um Ladeinfrastruktur, Photovoltaik, Batteriespeicher sowie Energie- und Lastmanagement.
Nächster Schritt
Ihr Logistikprojekt gemeinsam planen
Besprechen Sie Standort, Fahrzeugflotte und Energiebedarf mit Entratek – für eine Lade- und Energielösung, deren Komponenten sinnvoll zusammenspielen.





